UMFAHRUNG ALLSCHWIL
Projekt ELBAEntwicklungsplanung Leimental Birseck Allschwil
Der Landrat hatte die sogenannte "Südumfahrung" vor einiger Zeit aus dem Kantonalen Richtplan gestrichen. Mit ELBA sollen - als Folge des entsprechenden Landratsbeschlusses zum Kantonalen Richtplan (KRIP) - innerhalb der nächsten rund 5 Jahre Massnahmen definiert werden, welche für diesen Raum nicht nur hinsichtlich Verkehrs- und Siedlungsentwicklung, sondern auch landschaftlich langfristig, d.h. über die Zeit der nächsten 20 bis 40 Jahre, zweckmässig sind. Die von der Initiative geforderte Umfahrungsstrasse Allschwil wird gemäss TBA Teil einer Variante sein, welche wiederum Teil des aufgrund von KRIP-Beschluss und ELBA vorzuschlagenden Variantenfächers sein wird. Der Terminplan von ELBA wird vom TBA auf die beim Agglomerationsprogramm Basel zu beachtenden zeitlichen Fixpunkte abgestimmt werden. Mit Landratsbeschluss vom 19. Oktober 2010 wurde die Behandlungsfrist für die formulierte Gesetzesinitiative „Für eine Umfahrungsstrasse Allschwil" im Einvernehmen mit dem Initiativkomitee bis am 31. Dezember 2011 unterbrochen bzw. verlängert. Die Arbeiten im Projekt ELBA gehen zur Zeit gut voran. Es stehen aktull noch drei Lösungsansätze von drei verschiedenen Planungsbüros zur Diskussion, welche diese nun weiter zu konkretisieren haben. Durch das Initiativkomitee wurde sichergestellt, dass der Lösungsansatz der Südumfahrung gemäss Landratsbeschluss im Sinne einer Test- resp. "Referenzplanung" weiterbearbeitet wird. Gleichzeitig muss der französische Grenzgängerverkehr umfassender mit in die Testplanung miteinbezogen werden. Im Rahmen des TEB (Trinationalen EuroDistricts) werden zu diesem Thema parallelunter dem Titel Interreg IV-Programme Lösungsansätze für einen grenzüberschreitenden öffentlichen Verkehr (Bus und / oder Tram) erarbeitet. Die Ergebnisse dieser Studien müssen zwingen in ELBA einfliessen (P&R, B&R etc.). Das Initiativkomitee wird bis Ende November 2011 entscheiden, ob die Behandlungsfrist für die formulierte Gesetzesinitiative aufgrund der heutigen Erkenntnisse aus dem Projekt ELBA nochmals verlängert werden soll.
Initiative für eine Umfahrung Allschwil lanciert! Medienmitteilung des Gemeinderates zur Verkehrssituation in Allschwil vom 20.11.2009
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Direkt zum Begleitschreiben des
Komitees
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Direkt zum Text der
Initiative!
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Direkt zum Unterschriftenbogen!
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Medienmitteilung des Gemeinderates - Zum Bebauungsplan 1926 |
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Seit Jahren setzen sich die Allschwiler Behörden für die sogenannte Südumfahrung ein. Im Einwohnerrat Allschwil wurden bereits vor längerer Zeit vier gleichlautende Motionen von CVP, FDP, SD und SVP überwiesen, die den Gemeinderat Allschwil beauftragen, sich für die Aufnahme respektive den Verbleib der Südumfahrung im Kantonalen Richtplan (KRIP) einzusetzen. Mit der vorliegenden Initiative weist Allschwil nachdrücklich auf den dringenden Handlungbedarf hin. Sollte die Südumfahrung in der Tat aus dem KRIP herausgenommen werden, so hat sich der Landrat mit der Umfahrung Allschwil zu befassen. |
- Allschwil muss von den täglichen Pendlerströmen entlastet werden. Dazu braucht es eine Umfahrungsstrasse.
- Die kritischen Verkehrsknoten müssen ausgebaut werden. Dazu braucht es den Grabenringkreisel, den Kreisel Grabenring-Hegenheimerstrasse, einen Verzicht auf den Rückbau des Luzerner-/Wasgenrings und den Ausbau einer Busspur in der Hegenheimerstrasse auf der Basler Seite.
- Die Buslinie 38 braucht eine durchgehende Fahrplantakterhöhung auf 15 Minuten, also nicht nur in den Morgenstunden, sondern ganztags.
- Die Erschliessung des i-parc's Allschwil (linksufriges Bachgrabengebiet) mit dem Tram Nr. 8 ist durchaus prüfenswert.
- Mit der neuen Buslinie 64 im Dezember 2009 wird die Anbindung von Allschwil an das Leimental bis nach Arlesheim ganz wesentlich verbessert.
- Direkte Anbindung an den Bahnhof SBB.
- Realisierung einer Regio-S-Bahn-Station am Morgartenring (Tram Nr. 6).
- Der Langsamverkehr (Velo und Fussgänger) hat im Strategiepapier des Gemeinderates 2009 - 2014 einen festen Platz gefunden.